Kurs: Gewaltfreie Kommunikation

Eine Sprache des Herzens
Marshall Rosenberg

Was bedeutet Gewaltfreie Kommunikation? Es ist eine Art des Umgangs miteinander, die Gespräche erleichtert und im friedlichen Lösen von Konflikten notwendig ist.

Durch die gewaltfreie Kommunikation werden Sie verstehen, dass…
… alles, was ein Mensch jemals tut, ein Versuch ist, Bedürfnisse zu erfüllen
… es förderlicher ist, Bedürfnisse durch Kooperation statt durch Konkurrenz zu erfüllen
… es Menschen von ihrer Natur her Freude bereitet, zum Wohlergehen anderer beizutragen, wenn sie das freiwillig tun können

Die Gewaltfreie Kommunikation bietet Ihnen die Gelegenheit…
… Verbindungen mit anderen Menschen zu schaffen, die für Sie befriedigender sind
… Ihre Bedürfnisse auf eine Weise zu erfüllen, die Ihren Werten und denen anderer gerecht wird
… vergangene Erfahrungen und Beziehungen, die schmerzvoll und erfolglos waren, zu heilen

Die Fähigkeiten der Gewaltfreien Kommunikation werden Sie dabei unterstützen…
… Ärger und Frustration umzuwandeln in den Aufbau von Partnerschaften und Kooperationen
… Lösungen zu finden, die auf gegenseitiger Rücksichtnahme, Respekt und Konsens basieren
… Bedürfnisse so zu erfüllen, dass sie bereichernd wirken, sei es im persönlichen Leben, bei der
Arbeit, in der Familie, der Schule, der Nachbarschaft und in der Gesellschaft

Wir haben gelernt zu sprechen, aber wir haben nicht gelernt zu kommunizieren. Sie lernen einen erstaunlich wirkungsvollen Kommunikationsstil. Auf den ersten Blick simpel, ist er in der Hitze des Gefechts jedoch herausfordernd und in seinen Ergebnissen stark und überraschend.

Der nächste Kurs findet jeweils Dienstags von 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr statt und wird von mir im Coworking Nike Basel in der Steinenvorstadt 24 im 5. Stock unterrichtet. Er besteht aus 5 Teilen, die Inhalte sind aufbauend. Der ganze Kurs kostet Fr. 350.– und findet an den folgenden Daten statt: 10./17./24./31. März und 5. Mai 2020.

Anmeldungen oder Fragen richten Sie bitte an carpet@bluewin.ch oder  an 079 569 10 03.

Ich freue mich auf Sie!

Carmen Peter

Life Balance in Schieflage? AUF DEM BODEN DER WIRKLICHKEIT – Das 6. Lebensjahrsiebt

Im 6. Lebensjahrsiebt (35 bis 41 Jahre) beschäftigen sich Anna und Max mit dem Thema: Auf dem Boden der Wirklichkeit. Welche Korrektur ihres Lebensplanes nehmen sie vor?

«Muss ich lächeln, wenn mir nicht danach zumute ist? Muss ich allen gefallen?» Anna und Max reflektieren ihre Rollenbilder und machen sich Gedanken zu Rollenzwängen und die damit verbundenen Funktionen. Mit dem Gedanken: «Nein, so will ich nicht mehr!», leiten sie die 2. Trotzphase ein. Zusätzlich wirken erste Vorboten der Wechseljahre, wie z.B. Stimmungsschwankungen, so auf sie ein, dass sie sich fragen: «Was stimmt nicht mehr?» Falls sie vermehrt eine Reizbarkeit verspüren, sollten sie sich fragen: «Woher kommt diese Reizbarkeit, diese Unzufriedenheit? Was sind die Dinge, die zu tun mir Freude machen?»

Durch die Suche nach Antworten auf diese Fragen, ändern sich ihre Haltung und ihre Erwartungsbilder (Eltern, Partner) – sie nehmen eine Korrektur des Lebensplanes vor. Unterdrücken sie diesen Umbruch, halten sie sich möglicherweise am Jungsein fest und könnten in Rivalität mit ihren Kindern geraten: «Man hält mich für die Schwester/den Bruder meiner/s Tochter/Sohnes.»

Enttäuschungen werden in dieser Phase oft ignoriert, vielleicht wäre die Frage angebracht: «Worin habe ich mich selbst getäuscht?» Es kann gut sein, dass Anna und Max Irrtümer abstreiten! Trotzdem gibt es wegweisende Irrtümer. Dieses Jahrsiebt ist ein Wendepunkt im Leben, es ist der Start zu neuen Ufern.

Vorangegangene Enttäuschungen und Irrtümer haben einen sinnvollen Nutzen!

Bei Anna kann es gut sein, dass sie ein Sabbatical in Beziehungen einlegt, eine späte Mutterschaft ist ebenso denkbar, vielleicht lebt sie auch neu in einer Patchwork Familie oder steigt aus dem Beruf aus? Auch Weiterbildungen in eine neue berufliche Richtung können ein Thema sein.

Bei Max erwacht ein neuer Wissensdurst, ein neuer Entfaltungsdrang kitzelt ihn und er verspürt den Wunsch nochmals so richtig aufzudrehen!

Mögliche Fragen für Sie zu Ihrer persönlichen Situation dazu

  • Wo spüre (spürte) ich Aufbruchsstimmung?
  • Was gibt es zu korrigieren oder neu zu bewerten?
  • Welche Dinge würde ich gerne tun und wollen in Angriff genommen werden?

Ende Oktober geht die Geschichte von Anna und Max weiter. Freuen Sie sich auf das Thema des 7. Lebensjahrsiebt: Die Wechseljahre! Ich freue mich auf Sie!

Carmen Peter, Life Balance Coach

www.carmenpeter.ch

Quelle: Rudolf Steiner, Erik H. Erikson, Brigitte Hieronimus