News: Alle Kurse 2018 ausgebucht

Eine Sprache des Herzens
Marshall Rosenberg

 

Was bedeutet Gewaltfreie Kommunikation? Es ist eine Art des Umgangs miteinander, die Gespräche erleichtert und im friedlichen Lösen von Konflikten notwendig ist.

Alle Kurse für dieses Jahr sind ausgebucht. Im Frühling 2019 wird ein Nächster stattfinden. Besuchen Sie die Website wieder um die neuen Daten zu erfahren oder treten Sie in Kontakt mit mir, damit ich Sie auf die Warteliste setzen kann.

Life Balance in Schieflage? Beitrag 3: STURM UND DRANGZEIT- Das 3. Lebensjahrsiebt

Sind Sie gespannt was Anna bzw. Max in der Sturm und Drangzeit, ihrem 3. Lebensjahrsiebt (von 14 bis 20 Jahre), erleben? Sie sind herzlich eingeladen weiterzulesen.

Im 3. Lebensjahrsiebt steht die Identitätsentwicklung von Anna im Vordergrund. «Womit punkte ich in der Aussenwelt?» ist die grosse Frage. Sie setzt sich mit ihren eigenen Werten und denen der Familie auseinander und testet ihre Grenzen aus. Sie weiss, dass sie nicht wie Mutter und Vater sein will – aber wie dann? Das gilt es für sie herauszufinden. Sie sucht Anerkennung und Bindung in den Peergroups und wird allmählich zur Frau. Erotische Bewertungen stehen den intellektuellen Fähigkeiten gegenüber. So rückt die Geschlechterproblematik in den Vordergrund und die Schule in den Hintergrund. Sie schwankt zwischen Gefall-, Leistungs-, Fürsorge- und Trotztochter und definiert sich über Attraktivität, soziale Bindung und Fürsorge. Eine Gefahr könnte sein, dass sie sich verstrickt im Versuch, möglichst attraktiv zu sein oder eine Sucht nach Anerkennung durch übermässiges Helfen und Kümmern um andere entwickelt.

Erste Verliebtheiten aber auch erste Enttäuschungen können ein Thema sein.

Bei Max fragen sich die Eltern, ob sie einen Rebell-, Steppenwolf- oder Weltverbesserer-Sohn haben. Heranwachsende Jungen neigen zu Mutproben, denn der Junge definiert sich über Körperkraft, Wettbewerb und Leistung.

Als Übergänge wird die Konfirmation, Menstruation (Mädchen), Militär oder Zivildienst (Jungen) erlebt.

Mögliche Fragen für Sie persönlich dazu

  • Wofür habe ich geschwärmt? Was hat mich begeistert und wofür habe ich mich eingesetzt?
  • Welche Grenzen wollte ich testen, welche habe ich gewagt zu überschreiten?
  • Wie gehe ich heute mit Begrenzungen in meinem Leben um?

Nach einer Sommerpause geht Mitte August die Geschichte von Anna und Max weiter. Freuen Sie sich auf die Lehr- und Wanderjahre. Ich freue mich auf Sie!

Carmen Peter, Life Balance Coach mit Schwerpunkt Wechseljahre / Midlife-Crisis

www.carmenpeter.ch

Quelle: Rudolf Steiner, Erik H. Erikson, Brigitte Hieronimus

Life Balance in Schieflage? Beitrag 2: WISSENSDURST – Das 2. Lebensjahrsiebt

Schön sind Sie wieder da! Das 2. Lebensjahrsiebt steht im Zeichen des Wissensdurstes. Sind Sie gespannt was Anna vom 7. bis 13. Lebensjahr erlebt? Na, dann los!

Anna findet die Welt grundsätzlich schön. Neugierde und Interesse helfen ihr, die Welt zu erkunden. Sie bildet erste Werte und Weltanschauungen, hat Idole und Vorbilder, wie zum Beispiel Lehrer und andere Personen. Sie will nützlich sein, etwas leisten und legt sich in dieser Zeit den Grundstein für Genauigkeit und Perfektion. Es ist die Zeit, wo sie auch für die Lehrer lernt und sich für die Eltern anstrengt. Nach und nach erweitern sich ihre Erfahrungsgrenzen. Schwierigkeiten könnte Anna bereiten, wenn Sie keine optimale Orientierung durch Bezugspersonen bekommen würde. Oder wenn sie durch Abhängigkeit von Anerkennung und Lob einen übertriebenen Fleiss an den Tag legen würde.

Ihre freie Willensentscheidung beginnt und die eigene Gefühlswelt erwacht. Es folgen aber auch die ersten Erfahrungen mit Einsamkeit und Enttäuschungen. Tagebuch schreiben kann ein grosses Thema sein. Wichtig ist, dass Annas Selbstwert geschützt und gefördert wird.

Ab ca. 10 Jahren spürt Anna die Vorboten der Pubertät. Das Erwachen von sexuellen Energien. Allmählich grenzt sie sich von den Eltern ab. Es können unkontrollierte Gefühlsäusserungen vorkommen wie Aggression, Verschlossenheit und Rückzug.

Mögliche Fragen für Sie persönlich dazu wären:

  • Welche Normen, Werte und Gewohnheiten haben auf mich eingewirkt
  • Welche Lebenshaltung, welche Moralvorstellung hatten meine Eltern?
  • Welche sind heute meine eigenen?
  • Was konnte ich besonders gut, was fiel mir schwer?
  • Wie ist das heute?

In drei Wochen geht die Geschichte von Anna weiter. In ihrem Leben folgt eine spannende Zeit: Die Pubertät! Welche Herausforderungen wohl dort auf sie warten?

Carmen Peter, Life Balance Coach mit Schwerpunkt Wechseljahre / Midlife-Crisis

www.carmenpeter.ch

Quelle: Rudolf Steiner, Erik H. Erikson, Brigitte Hieronimus

Life Balance in Schieflage? Kennen Sie die Inhalte der «Lebensjahrsiebte?

In meinen Coachings erlebe ich immer wieder, wie wertvoll es ist, die Inhalte der einzelnen «Lebensjahrsiebte» in Bezug auf die Life Balance zu kennen: jedes Lebensjahrsiebt hat seinen eigenen Schwerpunkt mit Inhalten, die erfüllt werden sollten. Geschieht dies nicht, kann es zu einem Entwicklungsstau führen und die Life Balance gerät unversehens in Schieflage, möglicherweise zeigt sich eine Krise. Besonders anfällig für Krisen ist die Pubertät (3. Lebensjahrsiebt) und die Zeit während des Wechsels (7. Lebensjahrsiebt). Man wird aufgefordert, sich Gedanken zum Leben zu machen, Bedürfnisse zu erkennen und sein Leben neu zu gestalten. Grosse aber durchaus auch kleine Änderungen sind willkommen! Lassen Sie sich vom folgenden Inhalt erfreuen, überraschen und anregen.

Heute widme ich mich dem 1. Lebensjahrsiebt anhand der Geschichte von Anna (es könnte auch ein Max sein). Wir starten bei Annas Geburt bis zum Ende ihres 6. Lebensjahres. Ja, es gibt viel zu erkunden für den neuen Erdenbürger.

Anna kommt mit der grundsätzlichen Haltung zur Welt, dass diese gut ist. Sie kann noch nicht für sich selbst sorgen. Sie erlebt eine starke Bindung, normalerweise zur Mutter und lebt mit dieser in Symbiose. Das heisst, Anna erlebt ihre Mutter als Teil ihrer Person. Es ist wichtig, dass sie sich in ihrer ersten Bindungserfahrung gut aufgehoben fühlt, denn genau hier entsteht ihr Ur-Vertrauen aber auch Ur-Misstrauen. Später wird dies durch die Familie und dann durch Spielgefährten/innen ausgebaut. Nach und nach beginnt Anna, eine breit gefächerte Palette sinnlicher Eindrücke aufzunehmen – so, dass sich ihre Sinne entfalten und erweitern können.

Mit etwa 3 Jahren wachen ihr Ich-Erlebnis und die Erinnerungsfähigkeit auf. Dann taucht Anna ein in die spannende Welt des Spiels, und mit der Trotzphase beginnt ihre Autonomie. Sie möchte Sachen, die Spass machen, wiederholen und Sachen, die sie nicht gerne macht, vermeiden. Als Übergang wird der Eintritt in den Kindergarten und die Einschulung empfunden.

Schwierigkeiten würde es Anna bereiten, wenn sie in ihren ersten Lebensjahren eine unsichere Beheimatung oder eine mangelnde Befriedigung der Grundbedürfnisse wie Bindung und Orientierung erfahren müsste. Dies sind mögliche Fallen, die sich ihr im ersten Lebensjahrsiebt stellen.

Mögliche Fragen für Sie persönlich dazu wären:

  • Wie habe ich Bindung und Zugehörigkeit erlebt und wie erlebe ich sie heute?
  • Wer war neben meinen Eltern für mich da?

In drei Wochen berichte ich, wie die Geschichte von Anna weitergeht und welche Schwerpunkte im 2. Lebensjahrsiebt liegen. Ich freue mich auf Sie!

Carmen Peter, Life Balance Coach mit Schwerpunkt Wechseljahre / Midlife-Crisis

www.carmenpeter.ch

Quelle: Rudolf Steiner, Erik H. Erikson, Brigitte Hieronimus